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Entdecken Sie aktuelle Berichte, bewegende Zeugnisse und Nachrichten aus der Welt der Priesterausbildung.

Ist der Fremde immer der Gute? – Über eine kirchliche Verklärung
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Ist der Fremde immer der Gute? – Über eine kirchliche Verklärung

Über Fremde spricht die Kirche mit gutem Grund von Nächstenliebe, Gastfreundschaft und Schutz vor Ausbeutung. Schließlich gehören diese zum Evangelium. Seit Jahren aber wird über den Fremden im kirchlichen Raum häufig in einer bemerkenswert einseitigen Weise gesprochen. Im Mittelpunkt stehen Aufnahme und Offenheit, verbunden mit der Warnung vor Ausgrenzung. Problematisch wird es, sobald daraus der

Kirche verliert ihre Männer – Zwischen Rückzug und neuer Suche
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Kirche verliert ihre Männer – Zwischen Rückzug und neuer Suche

Die Shell Jugendstudie 2024 zeichnet ein deutliches Bild. Unter katholischen Jugendlichen bezeichneten 2002 noch 51 Prozent den Glauben an Gott als wichtig, inzwischen sind es nur noch 38 Prozent. Fast die Hälfte aller 12- bis 25-Jährigen betet überhaupt nie. Auch das Vertrauen in die Kirchen fällt gering aus und erreicht lediglich 2,4 von fünf möglichen

Die Schätze der Kirche – Der heilige Laurentius und der wahre Reichtum
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Die Schätze der Kirche – Der heilige Laurentius und der wahre Reichtum

„Die Kirche ist reich.“ Man hört das ständig, meistens als Vorwurf: prachtvolle Kirchenbauten, teure Kunstwerke, dicke Rücklagen auf der Bank. Das hat man vor Augen. Was dabei fast nie zur Sprache kommt: Was Reichtum für die Kirche eigentlich bedeutet. Oder: Was ist eigentlich ihr Schatz? Die Debatte ist übrigens uralt. Im Jahr 258 wollte der

Der heilige Christophorus – Der Mann, der Christus trug
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Der heilige Christophorus – Der Mann, der Christus trug

Über das Leben des heiligen Christophorus ist erstaunlich wenig mit Sicherheit bekannt. Dennoch gehört er seit über fünfzehn Jahrhunderten zu den bekanntesten und meistverehrten Heiligen der katholischen wie auch der orthodoxen Kirche. Sein Bild schmückt Kirchen und Kapellen. Bis heute tragen viele Menschen eine Christophorusmedaille bei sich oder haben eine kleine Plakette in ihrem Fahrzeug.

Die Beichte – Gottes Antwort auf die Schuld des Menschen
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Die Beichte – Gottes Antwort auf die Schuld des Menschen

Wir kennen alle Augenblicke, die wir am liebsten ungeschehen machen würden. Ein verletzendes Wort, eine unehrliche Entscheidung oder die Gleichgültigkeit gegenüber einem geliebten Mitmenschen lassen sich nicht einfach aus der Vergangenheit löschen. Die Zeit vergeht, doch die Tat bleibt Teil unserer Geschichte. Natürlich können wir sie verdrängen, rechtfertigen oder vergessen wollen. Ungeschehen machen können wir

Ein Priestertum Jesu Christi – Zwei Weisen der einen Teilhabe
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Ein Priestertum Jesu Christi – Zwei Weisen der einen Teilhabe

Rund um das Priestertum wird oft leidenschaftlich diskutiert. Manche betonen das allgemeine Priestertum aller Getauften und fragen, warum die Kirche dann überhaupt noch geweihte Priester braucht. Andere stellen fast ausschließlich das sakramentale Priestertum in den Mittelpunkt und verlieren dabei nicht selten aus dem Blick, dass jeder Christ – wenn auch auf andere Weise – Anteil

Christliche Demut – Zwischen Hochmut und Selbstverachtung
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Christliche Demut – Zwischen Hochmut und Selbstverachtung

Der Mensch kann sich auf zweifache Weise von Gott entfernen. Er kann sich über Gott erheben. Das nennt die Heilige Schrift Hochmut. Er kann aber auch verachten, was Gott geschaffen hat. Auch das führt ihn von der Wahrheit weg. Denn Gott hat den Menschen nicht geschaffen, damit er sich selbst verachte. Er hat ihn nach

Tradition – Nur alte Gewohnheiten?
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Tradition – Nur alte Gewohnheiten?

Kaum ein Wort wird in kirchlichen Diskussionen so unterschiedlich verstanden wie „Tradition“. Für die einen steht sie für das Bewahren des Glaubens, für die anderen für überholte Bräuche und mangelnde Offenheit gegenüber der Gegenwart. Nicht selten wird Tradition mit Gewohnheit verwechselt oder als Synonym für Stillstand verwendet. Beide Sichtweisen greifen jedoch zu kurz. Denn der

Gerissen aus dem Zusammenhang – Die meist missverstandenen Worte Jesu
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Gerissen aus dem Zusammenhang – Die meist missverstandenen Worte Jesu

Kaum eine Person hat die Welt so geprägt wie Jesus Christus. Bis heute wirkt Er auf Menschen, Kulturen und ganze Gesellschaften. Seine Worte gehören zu den bekanntesten der Geschichte. Zugleich gibt es kaum Aussagen, die so häufig aus ihrem Zusammenhang gerissen werden wie die Seinen. Manche dienen als Schlagworte in gesellschaftlichen Debatten, andere werden so

Die Grenze der Maschine – Kann künstliche Intelligenz glauben?
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Die Grenze der Maschine – Kann künstliche Intelligenz glauben?

Künstliche Intelligenz hat in kürzester Zeit nahezu alle Bereiche unseres Lebens erreicht. Sie hilft beim Schreiben von Texten, beantwortet Fragen, erstellt Bilder, unterstützt Ärzte bei Diagnosen und begleitet Schüler beim Lernen. Viele Menschen nutzen sie täglich – im Beruf, in der Schule oder zu Hause. Selbst religiöse Fragen sind längst kein Ausnahmefall mehr. Künstliche Intelligenz

Die heiligen Apostel Petrus und Paulus – Zwischen Eifer und Gottes Ruf
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Die heiligen Apostel Petrus und Paulus – Zwischen Eifer und Gottes Ruf

Am Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus hält die Kirche inne und erinnert sich an zwei Männer, die wie kaum andere für ihre sichtbaren Anfänge stehen. Petrus bekam den Auftrag, die Brüder im Glauben zu stärken und die Herde Christi zu weiden. Paulus trug das Evangelium bis an die Ränder der damals bekannten Welt.

Der Wille zur Vernichtung – Oder: Die Beseitigung des Anderen
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Der Wille zur Vernichtung – Oder: Die Beseitigung des Anderen

Der Umgang mit Andersdenkenden gehört zu den Prüfsteinen jeder Gesellschaft. An ihm zeigt sich, wie sie Freiheit, Wahrheit und Menschenwürde versteht. Im Laufe der Geschichte ist das sehr unterschiedlich ausgefallen. Manche Kulturen suchten das Gespräch, andere griffen zu Verboten, Verbannung oder Gewalt. Vieles hat sich seitdem verändert. Der Rechtsstaat schützt heute Leben, Gewissensfreiheit und Menschenwürde.

Ein altes Rezept ohne Erfolg – Die Forderung nach Anpassung
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Ein altes Rezept ohne Erfolg – Die Forderung nach Anpassung

Seit Jahrzehnten schon hört man immer wieder dieselbe Forderung: Die Kirche müsse moderner werden, offener werden, sich endlich den Erwartungen der Gegenwart anpassen. Viele verbinden damit die Hoffnung, leere Kirchen würden sich wieder füllen und der christliche Glaube neue Anziehungskraft gewinnen. Doch ein Blick in die zweitausend Jahre Kirchengeschichte zeigt etwas anderes. Ist das tatsächlich

Mensch als Wesen der Ehrfurcht – Eindruck des Heiligen
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Mensch als Wesen der Ehrfurcht – Eindruck des Heiligen

Alte Kirchen haben eine außergewöhnliche Wirkung. Selbst wenn man die Geschichte des Gebäudes nicht kennt, nichts über die Symbolik der Fenster, nichts über die Theologie des Hochaltars und vielleicht nicht einmal viel über den christlichen Glauben weiß: Beim Betreten werden die Schritte langsamer. Man spricht plötzlich leiser, der Blick wandert nach oben. Niemand muss einem

Der Vorrang der Wahrheit – Einheit und Widerspruch
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Der Vorrang der Wahrheit – Einheit und Widerspruch

Über die Einheit wird viel gesprochen. Einheit in der Gesellschaft, Einheit in der Wissenschaft, Einheit zwischen den Nationen. Auch im Christentum wird die Einheit beschworen. Worüber deutlich weniger gesprochen wird, ist die Wahrheit. Dabei ist die Reihenfolge entscheidend. Einheit kann nur dann ein Gut sein, wenn sie auf Wahrheit beruht. Sonst wird sie zu einer

Flucht vor der Geschöpflichkeit – Die neue Sehnsucht nach dem perfekten Menschen
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Flucht vor der Geschöpflichkeit – Die neue Sehnsucht nach dem perfekten Menschen

Früher fürchtete der Mensch die Naturgewalten. Auch vor den Göttern und vor Gott stand er mit Ehrfurcht. Ganz gleich: Der Mensch wusste, dass über ihm eine Wirklichkeit steht, die er nicht beherrscht. Nach und nach verschwand diese Haltung. Die Moderne erklärte die Welt für berechenbar. Der Mensch begann nun zu glauben, er könne alles verstehen,

Heiliger Justin der Märtyrer – Wahrheit oder Frieden
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Heiliger Justin der Märtyrer – Wahrheit oder Frieden

Die frühe Kirche hätte viele Verfolgungen vermeiden können. Denn das Römische Reich verlangte von den Christen meist keine vollständige Absage an Christus. Oft hätte schon ein äußerliches Opfer vor den Göttern genügt, ein Zeichen politischer Loyalität oder ein kurzer Akt öffentlicher Anpassung. Doch genau an diesem Punkt blieb die Kirche unbeweglich, stur könnte man sagen.

Babel und Pfingsten – Turm des Menschen und das Reich Gottes
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Babel und Pfingsten – Turm des Menschen und das Reich Gottes

Pfingsten gehört zu den großen Festen der Kirche. Viele verbinden das Fest mit den Feuerzungen, die auf die Apostel herabkamen, mit dem Heiligen Geist oder mit dem Beginn der kirchlichen Sendung. Die Heilige Schrift selbst öffnet jedoch eine tiefere Wirklichkeit. Pfingsten ist keine isolierte Szene im Neuen Testament, die nur erklären möchte, wie es sich

Christus beim Vater – Die menschliche Natur auf dem Thron Gottes
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Christus beim Vater – Die menschliche Natur auf dem Thron Gottes

Der Sohn ist beim Vater. Er ist in Seine Herrlichkeit als Sieger zurückgekehrt. Von dort her herrscht Er bis ans Ende aller Tage. Und Seine reale Gegenwart bleibt der Welt nicht fern, sondern begleitet sie in jeder Stunde der Geschichte. So beschreibt die Himmelfahrt zunächst die Erhöhung Christi und Seine bleibende Herrschaft. Doch in dieser

Die Himmelfahrt Christi – Der erhöhte Sieger und die geöffneten Himmel
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Die Himmelfahrt Christi – Der erhöhte Sieger und die geöffneten Himmel

Die Himmelfahrt Christi ist kein Abschied. Die Schriften sprechen weder von Verlust noch von Entfernung oder von einem Rückzug Christi aus der Geschichte. Sie sprechen von Erhöhung: „Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben“ (Apg 1,9). Die Sprache bleibt auffallend nüchtern. Gerade darin liegt ihre Schärfe. Nicht die Gefühle der Jünger

Die Wolke der Gegenwart – Schechina als verborgene Gestalt der Himmelfahrt Christi
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Die Wolke der Gegenwart – Schechina als verborgene Gestalt der Himmelfahrt Christi

Wolken gehören zum Himmel. Wir können sie am Tag und in der Nacht beobachten. Eine Wolke kann leicht sein oder schwer, harmlos oder bedrohlich. Oft kündigt sie Regen oder Unwetter an. Sie kann die Sonne durchlassen oder sie komplett verdunkeln. Trotzdem sind Wolken für die Meisten modernen Menschen, wenn nicht nur ein meteorologisches Phänomen, dann

Der lebendige Leib – Die Geburt der Kirche im Licht der Auferstehung
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Der lebendige Leib – Die Geburt der Kirche im Licht der Auferstehung

Der Ursprung der Kirche liegt nicht in einem Entschluss der Jünger, auch nicht in einer nachösterlichen Organisation der Getauften. Ihr Anfang steht im Leib Christi selbst, genauer in jenem Augenblick, in dem Seine Seite geöffnet wird: „Einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus“ (Joh 19,34).

Der Mensch, der nicht sterben will – Zwischen stiller Verweigerung und der Frage nach Wahrheit
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Der Mensch, der nicht sterben will – Zwischen stiller Verweigerung und der Frage nach Wahrheit

Jedes Wissen kann in Zweifel gezogen werden. Außer eins. Das ist sicher: Jeder, ausnahmslos jeder, muss sterben. Und jeder Mensch weiß, dass er sterben wird. Dieses Wissen ist nicht unsicher, nicht hypothetisch und nicht abhängig von Bildung oder Erfahrung. Es gehört zu den grundlegendsten Einsichten über das menschliche Leben schlechthin. Und doch bleibt es selten

Tag der Arbeit – Der heilige Josef und der verlorene Maßstab der Arbeit
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Tag der Arbeit – Der heilige Josef und der verlorene Maßstab der Arbeit

Heute ist der erste Mai, der Tag der Arbeit. Geschichtlich trägt der Feiertag ein starkes Gewicht. Denn er steht für Forderungen, für Konflikte und für den Versuch, die menschliche Arbeit gerecht zu ordnen. Die katholische Kirche hat diesen Feiertag nicht einfach übernommen, aber dafür tiefer ausgerichtet. Papst Pius XII. hat im Jahr 1955 den heiligen

Zwischen Zeugnis und bleibender Gegenwart – Warum Christus nicht allen sichtbar bleibt
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Zwischen Zeugnis und bleibender Gegenwart – Warum Christus nicht allen sichtbar bleibt

Es gibt eine Frage, die einen tiefen Punkt unseres Glaubens berührt: Wenn Christus wirklich auferstanden ist und den Tod besiegt hat, warum zeigt Er sich nach Ostern nur für eine begrenzte Zeit? Warum nicht vor der ganzen Welt, vor Seinen Gegnern und vor allen Generationen zugleich, sodass jeder Zweifel sofort ausgeschlossen wäre? Für viele, die

Der Atem des Auferstandenen – Beichte und die neue Schöpfung
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Der Atem des Auferstandenen – Beichte und die neue Schöpfung

Nach Ostern geschieht im Johannesevangelium etwas leicht Übersehbares. Jesus erscheint Seinen Jüngern, spricht ihnen Frieden zu und haucht sie an mit den Worten: „Empfangt den Heiligen Geist!“ (Joh 20,22). Danach folgt die Vollmacht zur Sündenvergebung: „Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten“ (Joh 20,23). Warum dieser

Das leere Grab – Ein Hinweis, der Glauben fordert
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Das leere Grab – Ein Hinweis, der Glauben fordert

Das wenig bekannte ursprüngliche Ende des Markusevangeliums 16,8 bricht abrupt ab. Denn es endet nicht mit Erscheinungen des Auferstandenen, nicht mit einer geschlossenen Osterharmonie, nicht mit einer erklärenden Auflösung. Nach der Verkündigung Jesu, nach seinem Leben, seiner Lehre und seinem Tod bleibt am Ende nur das leere Grab und das Schweigen derer, die es sehen.

Jesus und Lazarus – Wiederbelebung und Auferstehung
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Jesus und Lazarus – Wiederbelebung und Auferstehung

Im Neuen Testament gibt es zwei Berichte, die jeweils ein Zurückkehren aus dem Tod beschreiben: über Jesus und über Lazarus. Beide Texte sprechen von einer Rückkehr ins Leben, und doch sind sie unterschiedlich aufgebaut und zeitlich versetzt. Die eine Szene beschreibt Wiederbelebung, die andere Auferstehung. Wiederbelebung – Lazarus Die Lazarus-Erzählung ist klar in einen realen

Den Auferstandenen sehen – Das Problem des Nichterkennens
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Den Auferstandenen sehen – Das Problem des Nichterkennens

Mehrfach berichten die Evangelien, dass die Frauen und Jünger Jesus nach der Auferstehung sehen und Ihn trotzdem nicht erkennen. Maria von Magdala hält Ihn zunächst für den Gärtner (Joh 20,14–15). Zwei Jünger gehen mit Ihm nach Emmaus und merken lange nicht, wer bei ihnen ist (Lk 24,16). Am See von Tiberias steht Jesus am Ufer,

Die Salbung des Herrn in Bethanien – Zeichen des kommenden Todes
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Die Salbung des Herrn in Bethanien – Zeichen des kommenden Todes

Jesus zog in Jerusalem ein, und die Menschen legten ihre Kleider und die Zweige auf den Weg. „Hosanna dem Sohn Davids“ (Mt 21,9) riefen sie. Der Einzug Jesu in Jerusalem passiert gerade in jenem Moment, in dem die Erwartung der Menge auf einen irdischen Messias gerichtet ist, der Macht und Befreiung bringen werde. Doch Jesus kommt

Maria am Kreuz – Menschliche Dimension der Heilsgeschichte
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Maria am Kreuz – Menschliche Dimension der Heilsgeschichte

Die Karwoche beginnt bald. Wir erinnern uns an das Leiden Christi. Aber auch Maria steht unter dem Kreuz. Die Evangelien berichten, dass sie Zeugin war, als ihr Sohn litt, dass sie sah, wie Sein Fleisch durchbohrt, Seine Hände und Füße durch Nägel fixiert wurden und aus Seiner Seite Blut und Wasser flossen (Joh 19,25–27). Das

Schule des Willens – Ist Fastenbrechen Sünde?
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Schule des Willens – Ist Fastenbrechen Sünde?

Christus mahnt uns: „Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler!“ (Mt 6,16).Fasten steht nicht als leeres Ritual vor uns. Es ist eine Prüfung der Seele, ein Spiegel der Ausrichtung des Willens. Das Herz des Menschen offenbart sich in der Enthaltsamkeit: zeigt es Gehorsam und Ausrichtung auf Gott, oder flieht es in Bequemlichkeit

Fasten und Fallstricke – Die verborgene Gefahr der Askese
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Fasten und Fallstricke – Die verborgene Gefahr der Askese

Die Übung des Fastens betrifft vor allem das Herz und den Willen, die beide in ihrer Bindung an Gott geordnet werden sollen. Es ist aber leicht, sich selbst zu überheben, wenn man Hunger oder Durst aushält, denn der Stolz des Menschen kann selbst im Verzicht wachsen, wenn er nicht vom Gebet und der Liebe zu

Hunger und Herz – Wenn das Bedürfnis zur Prüfung wird
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Hunger und Herz – Wenn das Bedürfnis zur Prüfung wird

Die Heilige Schrift beschreibt Versuchung auffallend oft im Zusammenhang mit Nahrung; sei es die Frucht im Garten Eden, das Manna in der Wüste, ein Teller Linsen auf dem Feld oder das Brot in der Wüste bei der Versuchung Christi. Auf den ersten Blick mögen diese und andere Szenen unscheinbar wirken, da Nahrung zum Alltag des

Die Lüge als Gewohnheit – Fasten beginnt mit der Wahrheit
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Die Lüge als Gewohnheit – Fasten beginnt mit der Wahrheit

Viele Christen verstehen Fasten als Frage des Essens. Weniger Fleisch, weniger Genuss, vielleicht ein bewusstes Opfer. Diese Vorsätze sind nicht falsch. Auf keinen Fall. Sie greifen jedoch oft zu kurz. Die Kirche kennt eine strengere und tiefgreifende Prüfung. Sie betrifft nicht den Magen, sondern den Mund. Denn die Zunge lügt leichter als der Körper sündigt.

Christus als Licht – Der Weg der Umkehr
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Christus als Licht – Der Weg der Umkehr

Der Mensch kennt die Erfahrung der Dunkelheit im eigenen Leben. Nicht jede Entscheidung führt zum Guten. Manche Gewohnheiten ziehen den Menschen langsam von Gott weg. Oft merkt er es erst spät. Die Fastenzeit stellt deshalb eine einfache Frage: In welchem Licht lebe ich eigentlich? Christus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt,

Fasten als leibliche Ordnung – Fasten aus Sicht der Naturwissenschaft
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Fasten als leibliche Ordnung – Fasten aus Sicht der Naturwissenschaft

Fasten wird häufig ausschließlich religiös verstanden. In einer Kultur permanenter Verfügbarkeit erscheint es daher wie eine Sonderform kirchlicher Disziplin. Schaut man auf die grundlegendste Form des Fastens, nämlich den bewussten Verzicht auf Nahrung, betrifft Fasten mehr. Denn tatsächlich geschieht beim Fasten etwas sehr Konkretes: Wenn man freiwillig auf Nahrung verzichtet, reagiert der Organismus mit klar

Gott als Person – ein schwindendes Konzept
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Gott als Person – ein schwindendes Konzept

Immer weniger Menschen westlicher Gesellschaften nehmen Gott als Person wahr. Das heißt konkret: Gott ist für diese Menschen kein bewusst handelndes, sprechendes und liebendes Wesen, das erkennt, will und Verantwortung fordert. In Gesprächen zeigt sich dann häufig, dass Gott eher als „höhere Macht“, „universale Energie“ oder unbestimmter Hintergrund der Welt gedacht wird. Diese Unbestimmtheit wirkt

Amt und Auftrag – Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
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Amt und Auftrag – Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Heute tagt die Deutsche Bischofskonferenz (DBK). Es treffen sich die Amtsinhaber aller (Erz-)Bischöfe, um turnusgemäß einen neuen Vorsitzenden zu wählen, nachdem der bisherige Amtsinhaber, Georg Bätzing, angekündigt hat, nicht erneut zu kandidieren. Heute entscheidet sich auch, ob dieses Gremium den Mut hat, sich selbst theologisch zu prüfen – oder ob es bei einem bloßen Personalwechsel

Zwischen Sünde und Gnade – Sinn und Struktur des katholischen Fastens
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Zwischen Sünde und Gnade – Sinn und Struktur des katholischen Fastens

„Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (angelehnt an Gen 3,19). Mit dem Aschekreuz beginnt die österliche Bußzeit. Die gesprochenen Worte verweisen auf unsere Geschöpflichkeit. Indirekt verweisen sie auch auf unsere Verantwortung vor Gott. Denn die Erinnerung ist kein symbolischer Auftakt, sondern Ausdruck einer dogmatischen Realität: Der Mensch ist Geschöpf, gefallen durch

Das Ende der Epiphaniezeit – Wer ist denn Jesus?
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Das Ende der Epiphaniezeit – Wer ist denn Jesus?

Mit dem gestrigen Sonntag endete die Epiphaniezeit. Sie beginnt am 6. Januar mit der Feier der Erscheinung des Herrn und zieht sich bis zur Schwelle der Fastenzeit. Auf den ersten Blick wirkt diese Zeit wie ein ruhiges Zwischenstück zwischen Weihnachten und Fastenzeit. Doch die Liturgie selbst zeigt, dass die Epiphaniezeit einen klaren Schwerpunkt hat. In

Schein-Erfahrung oder Gottesbegegnung – Religiöse Erfahrung im Selbstversuch
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Schein-Erfahrung oder Gottesbegegnung – Religiöse Erfahrung im Selbstversuch

Viele Menschen suchen heute religiöse Erfahrung außerhalb der Kirche. Sie meditieren, machen Yoga, gestalten freie Rituale oder nehmen an sogenannten Sinn-Communities teil. Diese modernen Wege versprechen Sammlung, innere Ordnung und manchmal auch eine tiefe emotionale Bewegung. Die Teilnehmer berichten von innerer Ruhe, Klarheit und manchmal von starken emotionalen Momenten. Daraus entsteht der Eindruck, religiöse Erfahrung

Versiegende Rufe – Die Krise des Priesteramts in Deutschland
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Versiegende Rufe – Die Krise des Priesteramts in Deutschland

Der kontinuierliche Rückgang priesterlicher Berufungen in Deutschland gehört zu den markantesten Herausforderungen unserer kirchlichen Gegenwart. Laut den zuletzt veröffentlichten Zahlen lagen die Neupriesterweihen 2024 bei lediglich 29 Männern in den 27 deutschen Diözesen – ein historisch niedriger Wert im Vergleich zu mehreren hundert in den 1960er Jahren. Parallel dazu sinken traditionelle kirchliche Lebensstationen wie Taufen, Erstkommunionen

Darstellung des Herrn – Gesetz, Erkenntnis und Bindung
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Darstellung des Herrn – Gesetz, Erkenntnis und Bindung

Heute feiern wir das Fest der Darstellung des Herrn. Vierzig Tage nach der Geburt Jesu bringen Maria und Josef ihr Kind nach Jerusalem. Der Anlass ist eindeutig geregelt. Die Reinigung der Mutter und die Darbringung des Erstgeborenen sind im Gesetz Israels festgelegt. Lukas benennt diesen Rahmen ausdrücklich: „Als sich für sie die Tage der vom

Wenn Gott ruft – Leben unter dem Anspruch Gottes
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Wenn Gott ruft – Leben unter dem Anspruch Gottes

Viele Menschen verbinden mit dem Begriff Berufung sofort die Vorstellung von besonderen Aufgaben wie Priester- oder Ordensleben. Im katholischen Verständnis geht es jedoch um etwas Grundsätzliches: Berufung beschreibt die Verantwortung, die jeder Christ in seinem Alltag trägt. Jeder von uns wird von Gott in eine konkrete Lebenssituation gerufen, in der wir Verantwortung übernehmen, sei es

Wer ist Gott? – Eine Frage des Daseins
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Wer ist Gott? – Eine Frage des Daseins

Wer ist Gott? Eine Frage nach einer realen Wirklichkeit. Denn das Wort „Gott“ ist die am häufigsten gebrauchte Vokabel in der Menschheitsgeschichte. In Redewendungen, in Dankbarkeit, im Zorn, in politischen Debatten, in persönlichen Krisen, im positiven wie im negativen Sinn wird Gott angebetet, angerufen, angeklagt und sogar beleidigt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass früher

Durch den Schmerz zur Freiheit – Der Weg der Vergebung
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Durch den Schmerz zur Freiheit – Der Weg der Vergebung

Vergebung gehört zu den Forderungen Jesu, die unserem spontanen Gerechtigkeitsempfinden widersprechen. Wer verletzt wurde, will das Unrecht festhalten, die Schuld benennen und eine Form von Ausgleich sehen. Diese Reaktion ist verständlich. Unrecht ist real und hat oft drastische Folgen. Genau hier setzt die christliche Rede von Vergebung an. Das Evangelium fordert keine Relativierung von Schuld.

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