Leuchttürme und Stützen
Gute Priester erkennt man an ihren Früchten! Während viele Menschen aus Kiew fliehen, denkt Erzbischof Visvaldas Kulbokas gar nicht daran, die Stadt zu verlassen. Gerade jetzt will er den Menschen als Priester, Bischof und Hirte nahe sein und ihnen in ihrer Verzweiflung und Not helfend beistehen. Der in Litauen geborene Erzbischof ist Apostolischer Nuntius in

Gute Priester erkennt man an ihren Früchten!

Erzbischof Kulbokas zelebriert die Hl. Messe in der Kellerküche der Nuntiatur in Kiew.
Während viele Menschen aus Kiew fliehen, denkt Erzbischof Visvaldas Kulbokas gar nicht daran, die Stadt zu verlassen. Gerade jetzt will er den Menschen als Priester, Bischof und Hirte nahe sein und ihnen in ihrer Verzweiflung und Not helfend beistehen. Der in Litauen geborene Erzbischof ist Apostolischer Nuntius in der Ukraine.
In diesen Wochen ist der Erzbischof beinahe rund um die Uhr im Einsatz. Ungeachtet der gefährlichen Lage. Die Heilige Messe feiert er in der Kellerküche der Nuntiatur – dem derzeit sichersten Ort des Gebäudes. Der Zuspruch und die überwältigende Anteilnahme, die ihn aus aller Welt erreichen, spornen ihn zum Weitermachen an. So erfüllt er inmitten des Kriegsgeschehens treu die Mission der Kirche, jedem Menschen zu helfen. Tief bewegt ihn die Menschlichkeit, die er täglich auch inmitten der Kriegsnot entdecken darf.
Auch Vyacheslav Grynevych, Priester und Direktor der Caritas-Spes Ukraine, harrt in Kiew unter Lebensgefahr aus, um bei der Versorgung der Menschen mit dem Allernötigsten zu helfen: Trinkwasser, Nahrung, Kleidung, Decken und Medikamente. Häufig muss er den Transport der Hilfsgüter sogar vom Luftschutzbunker aus koordinieren. Diese werden von den Hilfsorganisationen häufig bei der Caritas oder in der Nuntiatur angeliefert – dringend gebraucht werden sie jedoch an anderen Orten. Der Transport dorthin ist lebensgefährlich und kostete bereits einige Helfer – und sogar Kinder, die sie aus den Trümmern gerettet hatten – das Leben.
Vyacheslav Grynevych mit einer Frau in Kiew.
Vyacheslav Grynevych mit einer Frau in Kiew.
Erzbischof Kulbokas studierte von 1994 bis 2003 an der Päpstlichen Universität Santa Croce, unserer Partneruniversität in Rom, erwarb in dieser Zeit sein Lizentiat und wurde promoviert. Auch Vyacheslav Grynevych ist ein Alumnus dieser Universität. Die Ausbildung, die sie dort erhielten, trägt Früchte, die in diesen Tagen in besonderer Weise sichtbar werden. Erzbischof Kulbokas und Vyacheslav Grynevych sind Leuchttürme und Säulen der Kirche in der Ukraine und weit darüber hinaus. Wir sind zutiefst dankbar für ihr starkes Glaubenszeugnis! Mit ihnen wollen auch wir den Menschen in der Ukraine helfen.
Darum bitten wir Sie innigst und von Herzen:
Für einen Wiederaufbau aus den Trümmern brauchen Städte wie Bucha auch materielle Hilfe.
Für einen Wiederaufbau aus den Trümmern brauchen Städte wie Bucha auch materielle Hilfe.
Beten Sie für die Befriedung dieser Region! Um die große Not in der Ukraine lindern zu helfen, haben wir im Zeitraum Mai-August 2022 eine besondere Spendenaktion durchgeführt: die Hälfte der durch diesen Aufruf erhaltenen Zuwendungen wurde direkt an die Caritas-Spes Ukraine in Kiew weiter geleitet, wo unser Alumnus, Vyacheslav Grynevych, die Einsatzfelder für diese Soforthilfe verantwortet.
Natürlich liegt unser Hauptaugenmerk auch weiterhin auf der Ausbildungsförderung von Priestern und Priesteramtskandidaten, insbesondere an der Päpstlichen Universität Santa Croce.
Möge diese noch viele Priester wie Erzbischof Kulbokas und Vyacheslav Grynevych hervorbringen! Denn es sind die gut ausgebildeten Priester von morgen, die den geistigen Aufbau in den zerstörten Gebieten voranbringen und die verwundeten Seelen wieder aufrichten werden – in der Ukraine und in allen Krisengebieten der Welt. Ausgebildet werden müssen sie jetzt. Bitte helfen Sie dafür mit Ihrem Gebet – und wenn irgend möglich – auch mit Ihrer großherzigen Spende!
Vielen Dank für Ihre großzügige Unterstützung!
Ein Mann steht in Kharkiv vor den Trümmern seiner Wohnung. Er steht vor dem Nichts.
Ein Mann steht in Kharkiv vor den Trümmern seiner Wohnung. Er steht vor dem Nichts.
Viele Menschen in der Ukraine sind traumatisiert. Helfen wir, um in ihnen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu wecken!
Viele Menschen in der Ukraine sind traumatisiert. Helfen wir, um in ihnen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu wecken!
Schenken Sie Berufungen eine Zukunft
Die Priesterausbildungshilfe fördert die Ausbildung von Priestern – besonders dort, wo die Mittel knapp sind. Jede Spende kommt direkt der Ausbildung zugute.
Im Keller des Sozialzentrums in Kiew: Ein Hauch von Gemeinschaft beim Harren auf die nächste Feuerpause.
Im Keller des Sozialzentrums in Kiew: Ein Hauch von Gemeinschaft beim Harren auf die nächste Feuerpause.
Der Caritasdirektor Vyacheslav Grynevych und sein Team setzen ihr Leben ein – und verlieren dabei die Lebensfreude nicht.
Der Caritasdirektor Vyacheslav Grynevych und sein Team setzen ihr Leben ein – und verlieren dabei die Lebensfreude nicht.
Ein Mädchen nimmt Hilfspakete für ihre Familie entgegen: verhaltene Freude und Dankbarkeit in schwieriger Zeit.
Ein Mädchen nimmt Hilfspakete für ihre Familie entgegen: verhaltene Freude und Dankbarkeit in schwieriger Zeit.
Der Nuntius, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, bleibt in Kiew in der gefährlichen Lage den Menschen als Priester und Hirte nahe.
Der Nuntius, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, bleibt in Kiew in der gefährlichen Lage den Menschen als Priester und Hirte nahe.
Unermüdliche und tatkräftige, priesterliche Hilfe und Unterstützung: für Leib, Geist und Seele.
Unermüdliche und tatkräftige, priesterliche Hilfe und Unterstützung: für Leib, Geist und Seele.
Dankbarkeit und ein schüchternes Lächeln: Die Helfer vor Ort bringen ein wenig Licht in den dunklen Alltag.
Dankbarkeit und ein schüchternes Lächeln: Die Helfer vor Ort bringen ein wenig Licht in den dunklen Alltag.
Ein Helfer versorgt eine bedürftige Frau mit dem Allernötigsten.
Ein Helfer versorgt eine bedürftige Frau mit dem Allernötigsten.
Vom Kleinsten bis zum Ältesten: Die Menschen in der Ukraine brauchen Hilfe, um eine Zukunft zu haben.
Vom Kleinsten bis zum Ältesten: Die Menschen in der Ukraine brauchen Hilfe, um eine Zukunft zu haben.
Durch das tägliche Heilige Messopfer ist unser Schirmherr den Menschen im Kriegsgebiet verbunden. Tun wir es ihm gleich!
Durch das tägliche Heilige Messopfer ist unser Schirmherr den Menschen im Kriegsgebiet verbunden. Tun wir es ihm gleich!
Über Lukasz Holfeld
Redakteur / Autor bei der Priesterausbildungshilfe.
Bleiben Sie auf dem Laufenden
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten aus Kirche und Gesellschaft direkt in Ihr Postfach.
Völlig kostenlos. Abmeldung jederzeit mit einem Klick möglich.
Kommentare (0)
Kommentare werden geladen...